und ins Schattensperrige kam mit den Motten das Geflügel.
Angst hatte bei vierzig Grad, wer allein war und wessen Saldo rot.
Die Bäderbetreiberi frohlockten: der Hitzesommer schob Insolvenzen für eine Weile auf.
Darf ich dir etwas Schnee in den Schädel klistieren?
Hitzetote. Brände weltweit. Wasser soll teuer verkauft werden,
vermutlich mit Leben zu bezahlen.
Die arbeitende Bevölkerung schläft nachts schlecht und muss dennoch ran.
Es ist ein Märchen, dass irgendjemand nicht arbeitet; jedes irgendwas irgendwie.
So lange werde ich von diesem scheiß Sommer schreiben, bis der Herbst,
oder etwas Artverwandtes – ein Tief? –, mich wohltemperiert erlöst.
Es ist kein Denken in der Buttermatschbrühe. Es ist kein Lieben im
Schweiß der Angesichter. Gelacht wird vor Klimageräten
oder im schattigen Wald. Aber bist du schon mal, geneigtes Leseres,
den lieben langen Tag lang im Wald umher? Alles hat Grenzen.
Wundere dich nicht, wenn eines meiner kommenden Bücher
ein Sommerhassbuch wird, mit Texten, die alle dasselbe sagen.
Die Hitze macht mich fertig und irgendwo muss ich hin damit.
Die viel Zitierten da oben sind nicht klimaaffin genug. Leider ist
der Kapitalismus = Konsumgier noch lange nicht tot. Solange Öl
Gas Kohle (x 2) Religion Krieg Macht regieren, wird das wohl nichts
mit dem klimatisierten Weltfrieden.
Boten mit schlechten Nachrichten killte man schon immer gerne.
Kaffee Kuchen Karaoke
Hauptsache den Rhein gekreuzt
unter uns: sind ja noch vierzig Zentimenter Platz
wenn wir auflaufen, sehen wir weiter
das Büffet ist eröffnet.
...
Und schon droht erneut die Sonne mit Aufgang.
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